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CHÄTTKEN · DIE REGELN · KURZ

die hausordnung.

anonym heißt frei, nicht wild. sieben sätze, dann weißt du alles.

  1. Ab 16. Das Brett ist für Erwachsene und fast Erwachsene — wer jünger ist, wartet noch.
  2. Keine Namen. Keine Klarnamen, Adressen, Arbeitsplätze oder Kennzeichen von Privatpersonen — auch nicht „die Anna aus der Bio-Vorlesung“. Münster ist klein; das ist schneller Doxxing, als man denkt.
  3. Kein Hass, keine Drohungen. Derbe Sprache ja, Hetze und Einschüchterung nein.
  4. Kein Handel. Nichts verkaufen, nichts beschaffen — dafür gibt es andere Orte.
  5. Keine Werbung, kein Spam. Das Brett gehört der Stadt, nicht dem Marketing.
  6. Wenn es dir nicht gut geht: Das Brett kann nicht helfen, Menschen können. Telefonseelsorge 0800 111 0 111 (rund um die Uhr, kostenlos) · Nummer gegen Kummer 116 111.
  7. Melden hilft. Hinter den drei Punkten auf jedem Zettel wohnt „melden“ — gemeldete Zettel sichtet ein Mensch. Entfernte Zettel nennen ihren Grund.

So läuft es technisch: Jeder Zettel wird vor dem Aushang automatisch geprüft (durch ein KI-Modell von Anthropic — der Text des Zettels geht dafür dorthin, mehr nicht). Zettel fallen nach 30 Tagen vom Brett. Es gibt keine Konten, keine Ortung, und auf keinem Zettel wird eine IP-Adresse gespeichert. Bei −5 Stimmen geht ein Zettel automatisch in die Sichtung — ob er abgenommen wird, entscheidet dann ein Mensch, nicht die Stimmenzahl allein. Details im Datenschutz, Kontakt im Impressum.