Zellforschung aus Münster: Sara Wickström erhält Millionenpreis
Die finnische Zellbiologin Sara Wickström hat für ihre Forschung am Max-Planck-Institut in Münster den Körber-Preis für Europäische Wissenschaft 2026 erhalten, dotiert mit einer Million Euro. Wickström untersucht, wie Zellen auf mechanische Kräfte wie Druck und Dehnung reagieren und wie diese Informationen bis zum Zellkern weitergegeben werden, wo sie die Genaktivität beeinflussen. Mit dem Preisgeld möchte sie erforschen, ob Zellen ein Gedächtnis für Belastungen und Verletzungen entwickeln. Die Erkenntnisse könnten langfristig zu neuen Behandlungsansätzen bei Krebs, Fibrosen und altersbedingten Erkrankungen führen. Der international renommierte Körber-Preis wurde bereits acht früheren Preisträgern verliehen, die später den Nobelpreis erhielten.
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