Agrarroboter könnten Landwirtschaft günstiger und klimafreundlicher machen
Forschende der Universität Münster und der University of California in Davis haben in einer Modellstudie untersucht, wie batteriegetriebene Agrarroboter die Landwirtschaft wirtschaftlicher und umweltfreundlicher gestalten könnten. Dabei simulierten sie den Einsatz einer 200 Kilogramm schweren Maschine, die verschiedene Aufgaben wie Bodenvorbereitung, Aussaat und Unkrautbekämpfung übernehmen kann. Bei Zwiebeln und Salat, besonders im ökologischen Anbau, zeigten die Berechnungen das größte Sparpotenzial bei Kosten und Treibhausgasemissionen. Allerdings betonen die Wissenschaftler, dass der Roboter allein keinen Vorteil bringt – entscheidend ist die präzisere Nutzung von Ressourcen wie Wasser, Dünger und Saatgut. Die Ergebnisse basieren auf Modellrechnungen und wurden bisher nicht in praktischen Feldversuchen überprüft.
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